22. August 2019 Grillfest im Clubhaus “Pavillon”, Sportanlage Riet, Sargans, (Anmeldung bis 15. August 2019), weitere Informationen

19. September 2019 Ausflug nach Braunwald, (Anmeldung bis 12. September  2019), weitere Informationen

17. Oktober 2019 Nachtessen mit Nachtwächterführung, (Anmeldung bis 10. Oktober 2019), weitere Informationen

21. November 2019 Lotto im Kath. Pfarreiheim Sandgrube, Sargans, (Keine Anmeldung nötig), weitere Informationen

19. Dezember 2019 Besuch der Kerzenfabrik Hongler, (Anmeldung bis 12. Dezember 2019), weitere Informationen

Zum Ausdrucken: Programm 2. Semester 2019 und Anmeldung 2. Semester 2019

Vortrag “Auf der Seidenstrasse von Peking nach Quinten” vom 19.04.2018

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Eine etwas ausgefallene Route, aber sie passt: Harry Brouwer, Mitglied von Senioren für Senioren Sargans zeigt in seinem reich bebilderten Vortrag seine Reisen nach China und Russland. Der Bezug zu Quinten besteht im Projekt der Seidenraupenzucht, in dem Harry letztes Jahr intensiv mitgearbeitet hat.
55 Zuhörerinnen und Zuhörer folgen trotz herrlichem Frühlings-Wetter im kath. Pfarreiheim Sargans seinen spannenden Schilderungen.

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Peking – Moskau
Die Reise nimmt ihren Anfang in Peking. Der Tienanmen-Platz darf ebenso wenig fehlen wie die verbotene Stadt und die grosse Mauer. 1991 hat Harry mit einer Reisegruppe China besucht und dieses grosse und faszinierende Land noch etwas urtümlicher erlebt als in seiner zweiten Reise 2015. Vor allem der Wandel im Verkehr – vorher fast ausschliesslich Velos, heute fast ebenso ausschliesslich (im Stau stehende) Autos. Selbstverständlich hat Harry auch Seidenwebereien besucht.
Er zeigt auf, welche hochstehenden Produkte mit Seidenfäden (wie den in Quinten produzierten) hergestellt werden können.

k-20180419_140857Mit Humor führt er die Zuhörerschar durch verschiedene chinesische Provinzen, verweilt auch in Tibet und Nepal und gibt einen kurzen Blick auf den Mount Everest, bevor die Reisegruppe in die Mongolei hinüber wechselt. Seine wunderschönen Bilder von den kargen Landschaften sowohl in der Mongolei wie schon vorher in Tibet auf über 3’000 müM beeindrucken. Aus dieser Höhe sehe der höchste Berg der Erde aus wie der Gonzen von Sargans aus, so der Vortragende mit einem Augenzwinkern.
Im zweiten Teil reist er (bildermässig) mit der Transsibirischen Bahn von Peking nach Moskau. In Wirklichkeit ist er den umgekehrten Weg gefahren. So kommen die Zuhörer zu schönen Aufnahmen nicht nur der russischen Eisenbahn, der immensen Birkenwälder und der allerorten Produkte anbietenden Verkäuferinnen, sondern auch des Baikalsees, der Stadt Irkutsk und dann selbstverständlich auch bekannten Bildern aus Moskau mit dem Kreml, Roten Platz, Metro.
Beeindruckt zeigt sich Harry sowohl in China wie auch in Russland von der Sauberkeit – wenigstens dort, wo Touristen sich bewegen – und der grossen Freundlichkeit der Leute.

Ende der Reise in Quinten
Und dann kommt eben das Ende der Seidenstrasse – Quinten. Harry gibt einen Einblick in die Züchtung von Seidenraupen, spricht vom Sex der Seidenspinner-Falter mit dem Ergebnis von befruchteten Eiern, zeigt das Ausbrüten und Aufziehen der Räupchen bis zu 8-9 cm langen Raupen, das Verpuppen zu Cocons, das Lebensende der Raupen und das Abwickeln des Seidenfadens in der Behindertenwerkstatt in Rubigen im Kanton Bern.

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Mit Stolz weist er darauf hin, dass dieses Pilotprojekt sehr erfolgreich ablief, indem von den 600 gelieferten Eiern 500 Cocons nach Rubigen geschickt werden konnten. Die Qualität durfte sich sehen lassen: 85.3 Punkte verglichen mit einem Durchschnitt von 95 Punkten aller Beteiligten, und dies bei der ersten Durchführung!

Nach dieser langen Reise zurückgekehrt nach Sargans werden die Zuhörer mit Kaffee und Süssigkeiten noch etwas zum Bleiben und Plaudern motiviert. Der Präsident Bruno Tanner weist in seinen Dankesworten auf die beiden nächsten vom Verein organisierten Anlässe hin:
am 16. Mai um 19.30 findet der öffentliche Vortrag von Prof. Dr. Höpflinger im BZSL statt und am 17. Mai lädt der Verein zum Ausflug nach Appenzell mit Stadtführung und Besichtigung des Appenzeller Alpenbitters oder eigene Herstellung von Kräutersalz.